Kindertagesstätte 'Zwergenstübchen'

 

Leitung: Frau Dörte Döffinger

Schulstraße 1a
23899 Gudow

Tel.: 04547 / 89 11 42
Fax: 04547 / 70 76 986
email: info@Kita-Gudow.de

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag  6:30 Uhr - 17:00 Uhr

Im "Zwergenstübchen" wohnen und spielen unsere Kleinsten in fünf Zimmern:
Krippengruppe 'Schmetterlinge' mit Karin D. und Birte B.
Krippengruppe 'Schnecken' mit Julia Sch. und Antje A.
 Rote 
Familien-Gruppe mit Lina W. und Antonia B.
Gelbe Gruppe mit Veronika G. und Manuela B.
 Blaue Gruppe mit Kyra A.-P. und Jasmin B.
Sandra W., Judith M. und Doreen K. sind für alle da.
Birgit M. unterstützt die Kinder in der Sprachentwicklung.

 

 

        Hier geht es zu den schönsten Bildern und Berichten
        von Veranstaltungen in den Jahren 2014, 2015 und 2016

 

 

   Alberta   kommt zum Frühstück! Neugierig?

 

So lautet der Text von unserem Zwergenstübchen-Song.

 

(siehe auch Kindergartenförderverein Zwergenstübchen e.V.)

 

 

Schulen

Volkshochschule in Gudow

Im Jahre 1973 wurde in Gudow die Volkshochschule gegründet, die nach erfolgreicher Arbeit als eigenständige Einrichtung im Jahre 2008 mit der Volkshochschule Büchen e.V. zur Volkshochschule Büchen-Gudow e.V. „verschmolz“.
Als Nebenstelle in den Räumlichkeiten des alten Amtsgebäudes untergebracht, bietet sie Kurse in den Bereichen Gesellschaft, Sprachen, Gesundheit und Fitness sowie Kultur und Gestalten an. Besonders die Kinderkurse Basteln und Handarbeiten finden seit vielen Jahren großen Anklang.

Besuchen Sie die Kurse Ihrer Volkshochschule „vor Ort“ und überzeugen Sie sich von dem vielfältigen Kursangebot in Büchen und Gudow unter...

www.vhs-buechen-gudow.de

Allgemeinbildende Schulen

23899 Gudow, Schulstr. 1

Im Jahre 1863 wurde der „alte“ Teil der Gudower Schule für ungefähr 200 Schüler errichtet. In diesem Gebäude befanden sich 3 Klassenräume. 1962 wurde die Turnhalle eingeweiht und 1966 der inzwischen 100jährige Altbau durch einen Neubau erweitert. Wegen sinkender Schülerzahlen wurde die Hauptschule im Jahre 1997 geschlossen. Danach war Gudow viele Jahre die kleinste lauenburgische Grundschule, einzügig, d.h. mit vier Klassen, max. sechs Lehrkräften und unter einhundert Schülerinnen und Schülern aus Gudow und den umliegenden Ortsteilen Segrahn, Sophienthal und Kehrsen. Weil die Schülerzahl zuletzt unter die Planzahl 80 gesunken war, wurde die Grundschule auf Beschluss des Schulverbandes Büchen zum 31. Juli 2009 geschlossen.

Die Alte Schulstube in der Gudower Schule

Im Jahr 1991 begann mit dem Aufstellen von historischen Schulbänken (vor 1939) eine Sammlung von Gegenständen, die das Lernen in einer kleinen Landschule vor und nach dem 2. Weltkrieg zeigen. Dazu gehören zahlreiche Schulbücher, Wandkarten, Bilder, Umriss-Stempel, aber auch Lehrpläne, Klassenbücher und natürlich die Schulchronik (ab 1891). Eine Besonderheit sind die Dia- und Filmprojektoren sowie eine große Anzahl von historischen Unterrichtsfilmen.

Der letzte Rektor R. Kohsiek berichtet über die Historie des Schulmuseums:

Die Alte Schulstube in unserer Grundschule wurde im Jahre 1991 erstmals aufgestellt, und zwar im Rahmen einer Projektwoche, von insgesamt 9 Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 6-9 unter meiner Anleitung. Unsere Schule war damals noch eine der kleinen ländlichen Grund- und Hauptschulen im Landkreis Herzogtum Lauenburg. Sechs Jahre später, also 1997 wurde der Hauptschulzweig aufgelöst und an unsere größere Nachbarschule in Sterley verlagert.

Die Idee zu dieser Projektarbeit kam mir, als ich beim Aufräumen des Bodens vom alten Schulhaus auf historisches Mobiliar stieß, was mir viel zu schade erschien, um dort vergessen zu werden. Meine Idee wurde sofort positiv aufgenommen; neun interessierte Mädchen und Jungen fanden sich bereit für diese ungewöhnliche Aufgabe. Ein Aufstellungsort war schnell gefunden: Zufällig hatte die Gemeinde damals soeben das Backhaus im Dorf restauriert, und in dessen Obergeschoss fand sich ein kleiner Raum, den wir einrichten durften.

Nun ging es fünf Tage lang mit Feuereifer an die Arbeit: Die auf dem Boden vorgefundenen, zerlegten Schulbänke mussten vorsichtig vom Boden heruntergeholt und von Staub und Spinnweben befreit werden. Dann erfolgte die Montage, der Transport ins Backhaus und die endgültige Aufstellung dort.

Jetzt musste die Schulstube mit Leben erfüllt werden. Wir fanden dafür alte Schulwandkarten, alte Schulbücher, Fotos und Unterrichtsmaterial, mit dem wohl die Eltern und Großeltern unserer Hauptschüler gearbeitet haben mussten.

Am Ende der Projektwoche wurde unsere Arbeit der übrigen Schule, den Eltern und der Dorfbevölkerung vorgestellt. Alle waren begeistert und sprachen von einer Bereicherung des Dorfes durch die Schule.

Inzwischen sind wir umgezogen; unser Raum im Backhaus wurde für eine Erweiterung der Gemeindebücherei benötigt, und wieder half der Zufall: Durch den Wegfall der Hauptschule wurde der in unserem Gebäude ebenfalls untergebrachte Gemeindekindergarten völlig renoviert, und so kam es dazu, dass ein Raum unterm Dach im alten Schulhaus nun frei wurde und von uns als neue Bleibe für unsere Alte Schulstube hergerichtet wurde.

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen: Von vielen lauenburgischen Schulen erhalten wir häufiger wertvolle Leihgaben für unsere Ausstellung. - Und wie nutzen wir nun dieses kleine Museum selber?

Immer dann, wenn im Fach „Heimat- und Sachunterricht" vom Leben und Arbeiten der Menschen früherer Generationen berichtet wird, geht es natürlich auch um Unterricht und Erziehung in der Landschule früher, d.h. ca. vor 50-100 Jahren. Und unsere Schulkinder erfahren in anschaulicherweise vieles über die Geschichte ihres Dorfes und die seiner Schule.

Und noch etwas: Bei jedem Treffen früherer Gudower Schüler begrüße ich die Ehemaligen natürlich in unserer Alten Schulstube, denn besser kann man natürlich nicht an seine eigene Schulzeit erinnert werden.

Nähere Informationen über Herrn P. Meyer, Gudow Tel. 04547 669